| Hier finden Sie, eine Auswahl der kammermusikalischen und szenischen Programme,
welche Sie direkt bei Stefan Görgner buchen können.
Einige davon können ganz nach Wunsch auch modifiziert werden.
Die Besetzung kann teils vom Duo bis zum vollen Orchester aufgestockt werden.
Ferner ist die Länge und genaue Programmgestaltung ebenfalls variabel;
vom musikalischen Dinner, bis zum kompletten Opernabend ist alles möglich.
Fragen Sie einfach nach.
Konzert:
Dolc’è pur d’amor l’affanno – süß ist selbst der Liebe Leid
Solo-Kantaten von G.F. Händel, Lieder von J. Ph. Krieger, Solostücke für Viola da Gamba
Stefan Görgner – Altus
Jakob David Rattinger – Viola da Gamba
N.N. – Archiluto (auf Wunsch)
I once loved a lass – Ich liebte einst ein Mädchen
Folksongs
Stefan Görgner – Gesang und Arrangements
Joaquín Clerch – Gitarre
O bella più - Lieder von Liebe und Leid
Der Countertenor Stefan Görgner begleitet sich auf der Gitarre und entführt die Zuhörer in die Welt des frühbarocken Liedes und der Folksongs
Stefan Görgner – Gesang und Gitarre
Herzblutrose
musikalische Lesung nach Oscar Wilde
Die gutherzige Nachtigall belauscht einen jungen Mann, der sich nichts sehnlicher als eine rote Rose für seine Liebste wünscht, damit sie ihn erhöre. Als sich das Vöglein für ihn auf die Suche nach einer solchen Rose begibt, nimmt das Unheil seinen Lauf...
Julla von Landsberg (Sopran) und Stefan Görgner (Countertenor) illustrieren Oscar Wildes „Die Nachtigall und die Rose“ musikalisch mit italienischen und deutschen Lautenliedern des 17.Jh. von Caccini bis Weckmann; denn seit vielen Jahrhunderten stehen Nachtigall und Rose für den Liebenden und alles Schöne.
Julla von Landsberg – Sopran
Stefan Görgner - Altus
Orí Harmelin - Theorbe
Mi palpita il cor
Kantaten und Sonaten von Händel, Bononcini, Vivaldi
Stefan Görgner – Altus
Ensemble U3
Susanne Fröhlich – Flöte
Sohyun Sung - Violoncello
Petteri Pitko - Cembalo
in Vorbereitung (auf Anfrage):
Abendempfindung
Lieder von J. Haydn, W. A. Mozart, L. van Beethoven
Stefan Görgner – Altus
N.N. – Klavier bzw. Hammerflügel
An die Einsamkeit
Lieder von J.Ph. Krieger, J. Dowland, etc.
(begleitet von Laute oder Consort)
Oper:
Io t’abbraccio - oder wie der Kapaun zu seiner Auster fand
Szenisches Opernpasticcio
aus Duetten und Arien von G. F. Händel
Aus dem Umfangreichen Œuvre von G.F. Händel wurden die schönsten Arien und Duette u.a. aus Giulio Cesare in Egitto, Rinaldo und Joshua ausgewählt und mit einer dramatischen Handlung voll barocker "Wirrungen", musikalischer Sehsucht und endlich erfüllter Leidenschaft zu einer Perlenschnur neu zusammengesetzt.
Julla von Landsberg und Stefan Görgner, beide profilierte Kenner barocker Literatur – Engagements bei Festivals wie Bayreuther Barock, Leipziger Bachfest, Händelfestspiele Halle, Styriarte Graz, Göttinger Händelfestspiele u.a. – sorgen mit minimalem szenischen Aufwand für einen kulinarisch schmackhaften Abend – schließlich war ja Händels Vorliebe für Austern und Kapaune geradezu sprichwörtlich!
(Auszug aus der Broschüre „Io t’abbraccio“)
Julla von Landsberg– Sopran
Stefan Görgner – Altus
Georg Blüml – Regie
Neue Düsseldorfer Hofmusik
bzw.
Salzburg Barock (vormals „I Febiarmonici“)
Arcifanfano – König der Narren
Opera buffa von Carlo Goldoni und Baldassare Galuppi
TEATRO ARCIMBOLDO
Gesamtleitung und Regie: Thilo Hirsch
Komposition und Rekonstruktion der verschollenen Teile: Thomas Leininger, Thilo Hirsch
Deutsche Übersetzung der Rezitative: Thilo Hirsch, Julia d'Althann
Michael Feyfar – Arcifanfano (Tenor)
Beat Schwerzmann – Furibondo (Bariton)
Iris Eggler – Gloriosa (Sopran)
Gunhild Alsvik – Malgoverno (Sopran)
Marni Schwonberg – Semplicina (Sopran)
Robert Koller – Sordidone (Bass)
Stefan Görgner – Garbata (Countertenor)
„Das junge Ensemble überzeugte die Zuhörer mit hochstehenden sängerischen und darstellerischen Leistungen. Thilo Hirsch dirigierte umsichtig und sehr sensibel das achtköpfige solistisch aufspielende Orchester.
Stürmischer, langer Beifall dankte allen Mitwirkenden für einen barocken Opernabend der Extraklasse.“
(TLZ 24.08.2009, Ekhof-Theater Gotha)
Im Zuge der Inventarisierung der italienischen Bibliotheken durch das RISM ist nun in der Klosterbibliothek von Montecassino/Italien eine Sammlung von Vokalwerken von Galuppi wieder aufgetaucht. Thilo Hirsch war – aufgrund seiner musikwissenschaftlichen Forschungen - einer der Ersten, der Zugang zu diesen Manuskripten bekam. Der Vergleich mit den erhaltenen Libretti des Arcifanfano zeigte, dass in Montecassino fast alle Arien, Duette, Trios und Ensemblestücke des Arcifanfano erhalten sind. Einzig die Rezitative fehlen.
Diese sensationelle Entdeckung der fast voll-ständigen Arien und Ensemblesammlungen des Arcifanfano von Galuppi/Goldoni nach fast 250 Jahren ermöglicht eine einzigartige Chance das Stück zu rekonstruieren/ergänzen und zum 301-ten Geburtstag von Carlo Goldoni wieder aufzuführen.
Der Arcifanfano von Goldoni/Galuppi ist die erste Oper, die gänzlich in einem Irrenhaus
spielt. Sechs Narren/Irre bitten Arcifanfano, den König der Narren (Anstaltsdirektor), um Aufnahme in dessen Reich. Jeder dieser Narren und Närrinnen verkörpert einen bestimmten Menschentyp.
Jeder Typ mit seinen Charaktereigenschaften durchlebt im Stück alle menschlichen Höhen und Tiefen. Es wird geliebt und gehasst, gespielt und verloren, getrunken und flatterhaft dahingelebt. Dies ergibt einen brillanten und äußerst unterhaltsamen Zerrspiegel auf die bestehenden Verhältnisse. |