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  J. S. Bach „Weihnachtsoratorium“ (Ansgari Kirche, Oldenburg)

Mit charismatischer Individualität agierte das Solistenquartett (…).
Leuchtend warm klang Stefan Görgners Altus.

(Nordwest Zeitung, 21.12.2009)

 

 

Alt-Solokantaten von A. Vivaldi (Schloss Benrath, Düsseldorf)

Glänzende Töne

Mit der Kantate „Vestro principi divino“ von Antonio Vivaldi (1678-1741), einem Lobgesang auf die göttliche Herrlichkeit, eröffnete der Altus Stefan Görgner den musikalischen Teil des Abends im Foyer.

Subtil und souverän

Diese besondere Gesangstechnik beherrscht Görgner brillant und ließ seine Stimme in allen Facetten erklingen: zart schmelzend in den tieferen Lagen, strahlend aufsteigend in den hohen Tönen - ein guter Anfang (...)

In der Kantate „Clarae stellae scintillate von Vivaldi ließ Stefan Görgner, wetteifernd mit den Streichern, glänzend die Sterne funkeln.

(…) Stefan Görgner beeindruckte einmal mehr mit seiner samtenen und kraftvollen Stimme.

(Neue Rheinzeitung, 30.11.2009)

 

Eine kurze instrumentale Einführung bereitet den Einsatz von Stefan Görgner vor, der mit wunderschönem Altus die vier Teile der Kantate sang. Bei den Arien in raschen Tempi hörte man perlende Läufe mit schönen Auszierungen, das Rezitativ erklang frisch und das abschließende „Alleluja“ mit weihnachtlichem Jubel.

Die weihnachtliche Stimmung im Kuppelsaal stieg deutlich an mit Vivaldis glänzender Katate „Clarae stellae“(…). Altus Stefan Görgner überzeugte auch hier mit strahlendem Klang und trotz hoher Tempi schönsten Verzierungen.

Höhepunkt und Abschluss eines glanzvollen Abends war Vivaldis Kantate „Nisi Dominus“ (…). Besonders eindrucksvoll sang Görgner mit großer Ruhe im Ausdruck das „Cum dederit“ (…)

Rheinische Post, 30.11.2009)

 

 

Mozart „Requiem“ / Purcell „Ode for the birthday of Queen Mary“ (Konzert Theater Coesfeld)

Elisa Rabanus, Sopran, Wolfgang Klose, Tenor, der männliche Alt Stefan Görgner sowie Joachim Höchbauer, Bass (…) trugen bei zu jenem hörbaren Wohlklang, der die ganze Wiedergabe zu einem Genuss werden ließ.

(AZ Coesfeld, 24.11.2009)

 

 

G. F. Händel „Joshua“ (Stadtsaal, Fürstenfeldbruck)

Tosender Beifall für eine herausragende Inszenierung
Die szenische Aufführung des Händel-Oratoriums "Joshua" wird ob ihrer Intensität zu einem fesselnden Konzerterlebnis

Großartige Solisten

Glückliche Hand bewies Gerd Guglhör bei der Auswahl seiner Solisten: (…) Othniel (Stefan Görgner, Altus) artikulierte sich als junger Krieger mit weit tragender Stimme so sensibel und einfühlsam, dass seine lyrische Seite voll zum Tragen kam.

Treffender Aktualitätsbezug

Tosender Beifall zum Schluss für alle Beteiligten: Den Verantwortlichen war der Spagat zwischen dem barocken Oratorium einerseits und dem vielfach treffenden Aktualitätsbezug andererseits ausgezeichnet gelungen. Das Ergebnis der szenischen Umsetzung war für das Publikum daher nicht nur konsequent gedacht und plausibel verständlich, sondern in seiner feinsinnigen Plakativität auch absolut fesselnd und begeisternd.

(Süddeutsche Zeitung, 17.11.2009)

 

 

G. F. Händel „Israel in Egypt“ (Rotenburg)

Von den Solisten überzeugten der Altus Stefan Görgner mit hochkultivierter weicher und fast „entpersönlichter“ Tongebung und einem erstaunlichen Registerwechsel (…)

(Kreiszeitung Rotenburg, 14.09.2009)

 

 

„Arcifanfano“ (Ekhof Theater, Gotha)

Die Wiederaufnahme des Erfolgsstücks „Arcifanfano“ (…) erwies sich auch in diesem Jahr als ein Garant für einen amüsanten Opernabend.
Neu im Emsemble vertreten waren Gunhild Alsvik (…), Marni Schwonberg (…), Robert Koller (…) sowie Stefan Görgner, Countertenor (umwerfend komisch in der Rolle der leichtlebigen, frohsinnigen Garbata).
Das junge Ensemble überzeugte die Zuhörer mit hochstehenden sängerischen und darstellerischen Leistungen. (…) Stürmischer, langer Beifall dankte allen Mitwirkenden für einen barocken Opernabend der Extraklasse.

(Thüringische Landeszeitung, 22.08.2009)

 

 

G. F. Händel „Saul“ (Wangen i. A.)

(…) Die Sanftheit ihrer Sopranstimme passte gut zum Altus von Stefan Görgner in der Rolle des David, insbesondere in dem Duett ihrer gegenseitigen Liebesbeteuerungen. So wie Görgners Countertenor das Episch-Lyrische betonte, charakterisierte Esther Haarbecks Sopran den abgrundtiefen Groll gegen solch einen Sohn niederer Herkunft (…)

(…) In der Schlussszene bestieg David als neuer König Israels den Thron. Bescheiden nahm er sich seinen Platz. Was ihn zu einer zentralen Figur machte, war die mysteriöse Gegensätzlichkeit des verführerischen Klangs seines Altus und die rezitierte Heldenhaftigkeit seiner Taten.

(Schwäbische Zeitung, 12.07.2009)

 

 

Arien von G. F. Händel (Schloss Benrath, Düsseldorf)

Wie immer ausverkauft und hochkarätig: Die Neue Düsseldorfer Hofmusik lud zum Wandelkonzert ins Schloss.

Dies vorab: Star des Abends war mit seiner besonderen Gesangstechnik der Altus Stefan Görgner (…).

Es perlt und schwingt

Zu Beginn konnte Görgner im Vestibül des Schlosses sein Können mit der Arie „Bel Contento“ unter Beweis stellen. Zunächst verhalten, steigerte sich seine Stimme schwingend zum Forte, um sogleich mit einschmeichelndem Timbre zu betören. Im Kuppelsaal gab Görgner die weltliche Kantate „Dolc’è pur d’amor l’affanno (…) zum Besten und beeindruckte wieder mit sensibler Interpretation und perlenden Koloraturen.

Die Arien „O King“ und „Verdi prati“ präsentierte Görgner im Gartensaal des Schlosses makellos rein in schwierigsten Tonhöhen.

Die Arie „Al lampo dell’armi“ aus der Oper „Giulio Cesare“ forderte Sänger und Instrumentalisten aufs Äußerste. Man glaubte, aufblitzende Waffen zu sehen, hörte den in höchsten Tönen schäumenden Zorn, der sich in einem rasanten Tempo entlud.

(Neue Rheinzeitung, 23.03.2009)

 

 

G. F. Händel „Israel in Egypt“ (Wolfratshausen)

(…) und Stefan Görgners melodisch fein modellierter Altus (fügte) sich schlüssig in den lautmalerischen Farbenreichtum ein.

(Münchner Merkur, 25.09.2007)

 

Die Lyrik oblag den hohen Stimmen, so auch dem Altus Stefan Görgner, der sich mit warmen Timbre überaus einfühlsam zeigte, in „Their land brought forth frogs“ aber auch angemessen virtuos.

(Süddeutsche Zeitung, 22.09.2007)

 

 

G. F. Händel „Israel in Egypt“ (Augsburg)

Stefan Görgner führte mit intonationssicherem Altus die Israeliten schließlich ins gelobte Land ("Thou shalt bring them in").

(Augsburger Allgemeine, 08.05.2007)

 

 

Dolc’è pur d’amor l’affanno (Pöcking)

Bekömmliches Barock-Menü

Stefan Görgner und Jakob David Rattinger begeistern in Pöcking das Publikum mit musikalischen Raritäten.

(…) Görgner fasste die Arien und Rezitative denn auch als Opernpartien in der neapolitanischen Art Händels auf, pointierte das Narrative - und Rattinger verlieh dem Nachdruck, straff in den Rezitativen, einfühlsam in den Arien. Händel fühlte sich in den hohen Gesangsstimmen am wohlsten und verlieh ihnen Leichtigkeit und Tragweite, die Görgner behutsam und bisweilen mit Verve aufgriff. Das Duo offenbarte sich hier auch als bestens eingespielt, um in der freien Gestaltung dennoch Homogenität zu wahren. Das musikalische Barock-Menü gelang daher köstlich und leicht verdaulich.

(Süddeutsche Zeitung, 02.01.2007)

 

 

H. Purcell „Dido & Aeneas“ (Grassimuseum, Leipzig)

(…) So kann die Magierin (Stefan Görgner) bis auf wenige Zentimeter an die Zuschauer heranschleichen, sie mit kalten Blicken durchbohren. Diese fast intime Atmosphäre des Raumes schafft eine besondere Direktheit sowohl des Spiels, besonders aber des Gesangs. (…) Stefan Görgner und Miho Kim als Dido würden ihren Rollen aber auch auf der großen Opernbühne gerecht.

(Leipziger Volkszeitung, 26.06.2006)

 

 

„MozartNullSechs“ (HfMT Leipzig)

(…) Herausragend Stefan Görgner - Altus, der anspruchsvollste Koloraturen mit beeindruckender Sicherheit meistert.

(Leipzig-Almanach „Kulturtagebuch“, 12/2005)

 

...die acht Sänger, je vier männlichen und weiblichen Geschlechts, beherrschen ausnahmslos ihr Fach, singen selbst dann noch irgendwie brauchbar, wenn sie nebenbei genüßlich eine Mozartkugel vertilgen (das muß man erstmal hinbekommen!) und besitzen die notwendige Souveränität, um von ihrem stabilen gesanglichen Fundament aus dort zu parodieren, wo es paßt - köstlich und nicht zu toppen die Szene, in der Altus Stefan Görgner dazu ansetzt, in eine seiner regulären Solopassagen jamartig diese gewisse Sequenz aus der Arie der Königin der Nacht einzuflechten, woran er nur durch Einsatz eines Hockers als Schlaginstrument gehindert werden kann (…)

(…) ist übrigens (…) Stefan Görgner zweifellos die Entdeckung dieser Aufführung (…)

(CrossOver, 12/2005)

  Stefan Goergner